Test: Tony Hawk - Project 8 Fun-Sport Deluxe
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von: Florian Mai |
Der Titel meistert den Spagat zwischen blitzschnellen Gameplay und fordernder Spielmechanik perfekt. So beschränkt man sich auf zwei verschiedene Arten von Tricks. Skatet man an einem Geländer entlang, beginnt man automatisch darauf zu „grinden“. Eine Anzeige am unteren Bildschirmrand gibt Aufschluss über die Balance des Akteurs, die der Spieler durch gut getimte Ausgleichsbewegungen am Joystick immer wieder korrigieren muss. Sein richtiges Trickpotenzial erschöpft Tony aber erst bei Sprüngen über Abgründe. Steht er kurz vor dem (automatisierten) Absprung fährt ebenfalls am unteren Bildschirmrand eine Pfeilkombination in Form eines Laufbalkens über den Screen. Der Spieler muss nun den Joystick in die passende Richtung bewegen, sobald der entsprechende Pfeil einen ganz bestimmten Punkt auf dem Bildschirm passiert. Hört sich in der Theorie ein wenig kompliziert an, spielt sich in der Praxis aber absolut intuitiv und fordernd zugleich.
Mit jedem erfolgreich absolvierten Trick schnellt nicht nur der Combo-Multiplikator in die Höhe, auch ein „Speed-Bar“ lädt sich kontinuierlich auf und macht die Abfahrt immer rasanter. Der Clou ist dabei, dass sich auch die „Trick-Pfeile“ der Geschwindigkeit anpassen – so werden selbst Profis gefordert und mit noch dickeren Bonuspunkten belohnt.
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