Test: Liftboy Auf und nieder...
|
von: Florian Mai |
...immer wieder. Als Liftboy eines Luxushotels jagt ihr mit euren Gästen quer durch die Etagen. Ein herrlich abgedrehter Arcade-Trip oder doch nur was für Spieler mit einem guten Magen?
Dass ungewöhnliche Spielkonzepte derzeit ungemein angesagt sind, steht wohl außer Frage. So durften wir erst kürzlich in Rollercoaster Rush den Job eines Achterbahnbremsers übernehmen. Auch Liftboy schlägt genau in die Richtung „Freak-Berufe“. Den lieben langen Tag in einem muffigen Aufzug stehen, einen Schalter betätigen und sich mit grummeligen Hotelgästen herum ärgern, kann so etwas tatsächlich eine gute Grundlage für ein spaßiges Handyspiel sein?
Aus dem Leben eines Liftboys
Da steh ich nun, toll herausgeputzt, in meiner strahlend roten Uniform und warte darauf, wieder einen ganze Zugladung voller reicher Schnösel, abgedrehter Freaks und leicht bekleideter Damen durch die Stockwerke unseres Fünf-Sterne-Hauses zu befördern. Eigentlich gestaltet sich mein Job relativ einfach. Da jede Bewegung unnötig Energie verbrennt, besteht meine einzige Aufgabe darin, per Tatsendruck meinen Aufzug nach oben oder unten zu dirigieren. Eine stets präsente Übersichtskarte informiert mich dabei zuverlässig, in welchem Stockwerk „Kundschaft“ auf mich wartet. Voller Elan bugsiere ich den Lift ins entsprechende Stockwerk und warte darauf, bis die Herrschaften sich in meinen genauso kuscheligen wie mobilen Arbeitsplatz bequemt haben. Per Sprechblase teilen sie mir nur ganz flüchtig ihr Zielstockwerk mit – vor allem bei mehr Passagieren lautet hier Aufpassen die Devise.
|

|