Test: Need for Speed - Carbon Der neue King of Drift
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von: Florian Mai |
Bevor man jedoch die Reifen zum Qualmen bringt, entscheidet man sich für einen PS-starken Untersatz. Dank dicker Lizenz darf man sogar in Originalboliden Platz nehmen. Autofans bekommen bei den für ein Handyspiel sehr detaillierten Modellen eines Porsche GT oder Mitsubishi Lancer fast schon feuchte Augen. Jetzt noch kurz die Story in Form von ein paar Dialogen vorantreiben und schon darf der Spieler den Gasfuß durchdrücken.
Auf der Strecke fühlen sich erfahrene Handy-Racer sofort heimisch. Aus der typischen Heckansicht verfolgt man das Rennen. Gasgeben übernimmt die Automatik, Bremsen und Lenken funktionieren mit dem Joystick am besten. Bei den Rennen an sich handelt es sich um typische Platzierungsrennen, die in regelmäßigen Abständen von „Endbossduellen“ unterbrochen werden. Bei diesen „Fights“ versucht man, seinen Kontrahenten auf einer engen, kurvenreichen Strecke abzuhängen. Getreu dem Motto „kein Tuning-Racer ohne Drifts“ darf man sich mit gedrückter „5“-Taste in die Kurven legen und so nicht nur Zeit, sondern auch Bonus-Kohle gutmachen.
Diese Finanzspritze hat man auch bitter nötig, ist sie doch neben dem Preisgeld die einzige Einnahmequelle, die man in ein reichhaltiges Tuningangebot umsetzt. Besserer Motor, dickere Reifen oder eine Tieferlegung – die Jungs in der Werkstatt erfüllen jeden Wunsch. Regelmäßiges Aufrüsten ist auch bitter nötig, sonst fährt einem die Konkurrenz schon nach wenigen Rennen auf und davon.
Fies, fieser, Carbon
Der Titel legt den Begriff „Gesetz der Straße“ einmal anders aus. Sollte trotz aller fahrerischer Künste der Sieg doch einmal in Gefahr sein, darf man sich immer noch aus einer ganzen Kiste an fiesen Tricks bedienen. Angefangen vom eher harmlosen Nitroboost bis hin zur Straßenblockade durch Gangmitglieder - unfair, aber effektiv!
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