Test: Anno 1701 Innovative Südseestrategie
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von: Florian Mai |
Taktisches Inselspringen, Schiffskämpfe und jede Menge Innovationen sollen auch diesen Teil der Anno-Serie zum Hit machen.
Vor gerade einmal fünf Monaten hat Kaasa mit Anno 1602 eindrucksvoll bewiesen, dass man auch komplexe Strategiespiele problemlos auf ein Handy umsetzen kann. Der Titel sahnte in unserem Test eine Traumwertung ab, sollte aber nur als Generalprobe dienen. Zeitgleich mit der PC-Version von Anno 1701 erscheint nun die mobile Variante des Handelsspiels. Mit einer aufgebohrten Optik und einem innovativen Connectivity-Feature verschmelzen nun endgültig die Welten von PC- und Handy-Spielern. Genau wie im Vorgänger übernimmt der Spieler die Rolle eines gut betuchten Aristokraten, der sich auf das Besetzen profitabler Inseln mitten in einem paradiesischen Südeseeszenario spezialisiert hat. In Form einer fordernden Handelssimulation werden Rohstoffe gescheffelt, verkauft und in einen schlagkräftigen Militärapparat investiert. Rundenbasierend entscheidet der Spieler welche Insel er als nächstes erobern möchte und ob er diese lieber zu einem Militärstützpunkt oder einem Handelsstützpunkt ausbaut. Nur mit der richtigen Mischung aus beiden Inseltypen kann man im Verlauf des Spiels gegen die aggressiven Gegner bestehen. Tummeln sich nämlich zunächst noch relativ viele herrenlose Flecken auf der Weltkarte, sind schon nach ein paar Spielzügen kriegerische Auseinandersetzungen nicht mehr zu vermeiden. So zieht man mit einer Flotte an Kriegsschiffen in den Kampf und muss sich hin und wieder zusätzlich mit Naturkatastrophen wie Erbeben oder Vulkanausbrüchen herumschlagen.
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