Test: Manic Medic Herrlich hektisches Klinik-Chaos
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von: Florian Mai |
Der Spieler schlüpft in die Haut eines jungen, aufstrebenden Arztes, der sich in seinem großen Behandlungsraum mit einer nicht enden wollenden Armee an Patienten herumschlagen muss. Ungeduldig drängeln sich die „Opfer“ am Eingang und müssen zunächst auf eine der zahlreichen Liegen platziert werden. Wurde der Patient gebettet, muss er zunächst mit Blumen oder einem Teddybären beruhigt werden, um anschließend eine oder mehrere Diagnosen über sich ergehen zu lassen. Hat der Doc die Krankheitsursache ausfindig gemacht, gilt es, die passende Behandlung einzuleiten. Freudestrahlend verlässt der Patient die Klinik; die Liege kann für den nächsten hergerichtet werden. All diese Arbeitsschritte müssen vom Spieler unter enormen Zeitdruck durch das Drücken von Tasten in der richtigen Reihenfolge abgearbeitet werden. Das hört sich zunächst einfach an. Sobald aber mehrere Patienten gleichzeitig in Behandlung kommen, artet das Ganze in ein herrlich witziges Chaos aus, in dem man nur allzu gerne die Übersicht verliert. Routiniertere Ärzte dürfen sich an höheren Schwierigkeitsgraden und neuen Spielmodi ausprobieren. Im „Überlebensmodus“ werden zum Beispiel nur eine bestimmte Anzahl an Todesfällen geduldet – mindestens genauso spaßig wie makaber.
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