Test: Black Citadel II Rollenspiel der Extraklasse
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von: Florian Mai |
Black Citadel II präsentiert sich vom ersten Augenblick an als ausgewachsenes Rollenspiel. Auf einer Oberwelt legt der Held größere Entfernungen zurück und marschiert von Schauplatz zu Schauplatz. In Dörfern und anderen Örtlichkeiten spricht er mit Passanten, bekommt so Tipps oder organisiert sich neue Quests um die Story voran zu treiben. Wie es sich für einen echten Rollenspielhelden gehört, definiert sich die Stärke von Kilagu durch eine ganze Reihe an Statuswerten, die es im voran schreitenden Abenteuer auszubauen gilt. Sogar so ein hochkarätiges Feature wie ein Tag- Nachtwechsel ist mit von der Partie. In zahlreichen Dungeons schlägt sich der Spieler mit einem ganzen Zoo an abscheulichen Kreaturen herum. Anstatt dem genreüblichen, rundenbasierenden Ablauf greift Black Citadel II auf ein pfiffiges Echtzeit-System zurück. Trifft man auf ein Monster, schaltet der Titel in einen Kampfbildschirm. Fast ein wenig wie beim Jahrmarkt-Klassiker „Whack-a-Mole“ erscheinen die Widersacher nun für kurze Zeit an bestimmten Stellen auf dem Bildschirm – nur wer zur richtigen Zeit mit der richtigen Waffe zuschlägt hat eine Chance und baut seine Comboleiste weiter aus. Gerade wenn man es mit mehreren Gegnern gleichzeitig zu tun hat werden die Kämpfe zu herrlich dynamischen, aber auch herrlich hektischen und schwierigen Herausforderungen.
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