Test: Bulldozer Inc. Mobile Zerstörungsorgie
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von: Florian Mai |
Aus einer Vogelperspektive wird das Ungetüm völlig frei mit Hilfe des Joysticks über das Einsatzgebiet manövriert. Natürlich steuert sich ein mehrere Tonnen schweres Baustellenungetüm anders als ein federleichter Rallye-Flitzer. Mit ein wenig Übung und Geduld gewöhnt man sich aber an das etwas träge und unpräzise Handling. Ein wenig Fingerspitzengefühl ist auch dringend nötig, darf man doch nur ganz bestimmte Gebäude niedermähen. Erwischt man das falsche Häuschen, gibt es nicht nur Mecker vom Chef, auch Punktekonto und Zeitlimit „freuen“ sich über ein dickes Minus. Da das Planieren von Gebäuden bekanntlich eine hohe Kunst ist, darf der Spieler zwischen zwei verschiedenen Abriss-Varianten wählen. Vorsichtige Gemüter postieren den Bulldozer direkt vor das Zielgebäude und schieben langsam und bedächtig drauf los. Nach ein paar Sekunden gibt der Beton nach und das Gebäude wird Planquadrat für Planquadrat geplättet. Manchmal muss es aber auch schnell gehen. In diesem Fall hilft nur die „Rambo-Methode“. Anlauf nehmen und voll durchheizen lautet die Devise. Bei einer solchen Aktion wird aber das Nachbargebäude oder gar der Bulldozer selbst in Mitleidenschaft gezogen – nur für Könner! Um das Plattmachen noch ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten, hat man die Baustellenszenarien mit jeder Menge Leben gefüllt. So warten zum Beispiel hochexplosive Zeitbomben in Form von Gastanks darauf, durch die geringste Bewegung in die Luft zu gehen oder sogar gezielt als Geschosse eingesetzt zu werden. Oft wuselt es auch noch vor Arbeitern - ein beherzter Schlag auf die Hupe sorgt für Platz.
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