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Test: Gestrandet |
von: Florian Mai |
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Abenteuer mit Freiraum Oberstes Ziel in Gestrandet ist natürlich die Flucht von der Insel, die sich schon nach kurzer Spielzeit als gefährliches Pflaster herausstellt. So erfüllt der Spieler abwechslungsreiche Puzzle-Aufgaben, kombiniert Objekte zu neuen Werkzeugen und erkundet Wege, um immer tiefer in die Insel vorzudringen. Die Zeit spielt dabei eine wichtige Rolle, steuert sie doch Faktoren wie „Ebbe und Flut“ oder „Tag und Nacht“, die den Spielverlauf beeinflussen. So sind manche Inselabschnitte nur bei Ebbe erreichbar und gewisse Inselbewohner trauen sich nur bei Dunkelheit aus ihren Verstecken. Neben diesem Robinson-Crusoe-Spielelement gilt es aber auch jeden Tag aufs Neue, das Überleben der Gruppe zu sichern und für ausreichend Nahrung und Trinkwasser zu sorgen. Nur wer vorausschauend plant und längerfristig Pflanzen anbaut, hat eine Chance, länger als eine Woche zu überleben. Grafisch macht der abenteuerliche Inselurlaub einiges her. Auf aktuelle 3D-Optik muss der Spieler zwar verzichten, dafür wird er mit wunderschön gezeichneten und animierten Bitmapgrafiken verwöhnt. Vierzig verschiedene Tierarten, noch mehr Objekte und genauso detaillierte wie sympathische Charaktere sorgen dafür, dass der Spieler komplett in die Spielwelt eintauchen kann. Die Akustik kann da zwar nicht ganz mithalten, erzeugt dank eines etwas mystischen Einschlags aber ebenfalls ein ordentliches „Mittendrin-statt-nur-dabei“-Gefühl. |
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