Test: Wolf Moon Survival of the fittest
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von: Florian Mai |
Wie bereits angedeutet ist die Zeit ein wichtiges Spielelement. Der Titel wartet mit einem echten Tag- Nachtzyklus auf. Nachts fallen Bewegungen schwerer, und auch der sonst so friedliche Spaziergang durch den Wald verwandelt sich in der Dunkelheit zum Spießrutenlauf. So muss sich Janet nicht nur mit dem panischen und äußerst aggressiven Landvolk sondern auch mit einer ganzen Bandbreite an behaarten Bestien herumschlagen. Die Kämpfe an sich laufen jedoch wenig spektakulär ab. Der Spieler wählt eine Waffe und wartet brav ab, bis der rundenbasierende Kampf zu Ende ist. Das zum Waffenarsenal auch eine Kettensäge gehört, sei nur beiläufig erwähnt... Das eigentliche Abenteuer spielt sich aber abseits der Kämpfe ab. So entlockt der Spieler Passanten neue Informationen, sammelt Gegenstände, um diese am passenden Ort zu verwenden und löst das ein oder andere kleine Rätsel. „Wolf Moon“ schafft es als erstes Handy-Spiel überhaupt, echtes Gänsehaut-Feeling zu erzeugen. Von Beginn an lässt einen die bedrückende Hintergrundmusik ganz tief abtauchen in den verwunschenen Wald. Auch die 3D-Optik kann sich sehen lassen, vor allem auf neueren Geräten. Klar, ein paar grob aufgelöste Pixel können nie vermieden werden. Dafür protzt die Umgebung nur so mit Details. Schade, dass das gesamte Geschehen einen Tick zu statisch verläuft. Gerade während der Kämpfe hätten ein paar Animationen noch einmal deutlich für Atmosphäre gesorgt.
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