Test: Adventure Boy in Zooloo Land Der bessere Indiana Jones?
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von: Florian Mai |
Abwechslung ist Trumpf Da selbst dem ausgefuchsten Willy ständiges Springen und Ballern auf die Dauer zu eintönig wird, lockern die Programmierer den Spielablauf in regelmäßigen Abständen immer wieder auf. So muss der Titelheld in einem Boot einen reisenden Fluss hinunterjagen, nur um unten angekommen direkt in eine Lore verfrachtet zu werden. In einem Affentempo schießt der Spieler über spärlich platzierte Gleise in Richtung Levelausgang. Sogar an Endbossfights wurde gedacht. Anstatt mit simpler „Hau-Drauf-Taktik“ bekommt man die Obermacker nur mit einer cleveren Strategie klein. Ohne Zweifel: Adventure Boy sieht einfach fantastisch aus. Schon bevor das Spiel richtig loslegt, stimmen wunderschön gezeichnete Comic-Strips auf das Dschungel-Abenteuer ein. Die elf Levels könnten abwechslungsreicher kaum gestaltet sein. Von der grünen Hölle über stimmungsvoll ausgeleuchtete Höhlen bis hin zu einer mittelalterlichen Burg begeistert jeder Abschnitt mit seinem eigenen Stil. Der Abschuss ist jedoch Titelheld Willy. Das knuffige Design in Kombination mit den aberwitzigen Animationen sucht nicht nur auf dem Handy seinesgleichen – absolut zum Schießen. Leider kann der Sound nicht ganz mit der genialen Optik mithalten. Hintergrundmusik gibt es nur sporadisch, dafür jault der Held wenigstens bei jedem Treffer vor sich hin.
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