Test: Anno 1602 Auf zu neuen Ufern
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von: Florian Mai |
Dank eines übersichtlichen und perfekt an das Mobiltelefon angepassten Interface geht das friedliche Inselspringen locker und angenehm zügig von der Hand. Mit nur wenigen Klicks entscheidet der Spieler, ob er das neu gewonnene Land zunächst mit einer Kaserne befestigen möchte oder sofort mit dem Abbau der wichtigen Rohstoffe beginnt. In beiden Fällen muss aber zunächst ein entsprechendes Gebäude errichtet werden. Ist der Spieler gut bei Kasse, überlässt er den Bau den virtuellen Handwerkern. Sitzen die Goldstücke nicht so locker, muss er selber ran. In Form eines witzigen Puzzle-Spiels kombiniert man passende Teile unter Zeitdruck zum fertigen Gebäude – innovativ und spaßig zugleich. Jede Insel besitzt nur einen bestimmten Rohstoff. Nur wer seine Inseln mit Bedacht wählt, sichert sich ein breites Spektrum an Rohstoffen und erspart sich kostspielige Handelsabkommen mit seinen Gegnern.
Von der Feder zum Schwert Auch wenn das Südseeszenario noch so paradiesisch wirkt, beim harten Kampf um wertvolle Inseln verstehen die verschiedenen Königreiche keinen Spaß. So investiert der Spieler einen Großteil seiner Einnahmen am Ende jeder Runde in ein schlagkräftiges Heer, welches sowohl in der Verteidigung als auch in der Offensive eingesetzt werden kann. Mit insgesamt drei verschiedenen Truppentypen hält sich die militärische Vielfalt zwar in Grenzen, erfüllt aber dennoch ihren Zweck. Genau wie beim Bau von Gebäuden hat der Spieler die Möglichkeit, Gefechte gegen bare Münze automatisiert ablaufen zu lassen oder selbst in die Schlacht zu ziehen. In kleinen Actioneinlagen beharkt man mit Kriegsschiffen Hafenbefestigungen oder wehrt mit Kanonenschüssen Eindringlinge ab.
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