Test: Motocross 2 Freestyle Trickreiche Stunt-Show
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von: Florian Mai |
Gerade diese Gratwanderung, die über Applaus oder Schürfwunden entscheidet, macht den Hauptreiz des Spiels aus. Noch nie bot eine Motorsportsimulation eine derart präzise Steuerung. Fast wie in einer Steuerzentrale dreht ihr unter enormen Zeitdruck an vielen kleinen Reglern. Oft geht das Programm sogar so weit, dass es eine ganz bestimmte Trickfolge in einem knappen Zeitlimit auf einem noch knapper bemessenen Kurs von euch verlangt – kein leichtes Unterfangen. Neben diesen eher tricklastigen Aufgaben gilt es, haarsträubende Hinderniskurse ohne Kratzer zu überstehen. Um noch ein wenig mehr Abwechslung in die ohnehin schon spannende „Schlammschlacht“ zu bringen, dürft ihr eure Bikes mit besseren Stoßdämpfern, Reifen oder sogar einem stärkeren Motor tunen. Das Zünden von Nitros katapultiert euch im wahrsten Sinne des Wortes in ungeahnte Höhen. Genauso beeindruckend wie manche Tricks präsentiert sich auch die technische Seite der Simulation. Die abwechslungsreichen 2D-Hintergründe samt Schrottwagen oder Buckelpisten wissen genauso zu gefallen wie die Animationen der Bruchpiloten. Butterweich und flüssig animiert legt es unser virtuelles Ego immer und immer wieder auf die Schnauze. Da freut man sich dann umso mehr, wenn der knapp getimte Stunt tatsächlich auch mal klappt. Warum wir auf eine akustische Untermalung komplett verzichten mussten, wird wohl ein Rätsel bleiben – schade.
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