Test: Tom und Jerry Food Fight Das etwas andere Katz-und-Maus-Spiel
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von: Florian Mai |
Helft Jerry, den Kühlschrank leer zu räumen. Eigentlich ein leckeres Unterfangen, wenn da Kater Tom nicht wäre...
Tom und Jerry sind zwar nicht mehr die frischesten, aber immer noch gut für ein Handyspiel. Katz und Maus haben bei der Wahl des Genres einen recht unkonventionellen Weg eingeschlagen. Anstatt eines obligatorischen Jump’n’Runs oder der typischen Verfolgungsjagd erwartet uns ein astreines Geschicklichkeitsspiel. Dabei übernimmt Jerry die Hauptrolle; Tom wird zum Statisten degradiert. Wie der Titel „Food Fight“ schon erahnen lässt, geht es ums Futtern.
Das Spielprinzip ist genauso simpel wie genial und spielt sich auf einem einzigen Bildschirm ab. Kein Scrollen, keine 3D-Effekte. Nur zwei Mäuse, ein Kühlschrank und jede Menge Akrobatik. Ihr schlüpft in das Fell von Jerry und bugsiert mit Hilfe eines Trampolins (in Form eines mit Wackelpudding bestückten Tabletts) Nahrungsmittel vom einen Ende des Bildschirms zum anderen. Dabei wirft euch ein Mäusekomplize Futter mit unterschiedlichem Gewicht und damit unterschiedlicher Flugbahn zu. Es liegt nun an euch, immer zur richtigen Zeit am richtigen Platz zu sein, um den Leckereien neuen Schwung zu verpassen und sie sicher in das Körbchen auf der anderen Bildschirmseite zu befördern. Ein genervter Kater Tom, der euch regelmäßig aus dem Konzept bringt, macht die Sache dabei nicht einfacher. Gerade wenn ihr euch um mehrere „Flugobjekte“ gleichzeitig kümmern dürft, wird es herrlich hektisch. Auch technisch zeigt sich der Titel von einer sehr guten Seite. Ein witziger, treibender Soundtrack unterstreicht den Charakter des Titels perfekt. Das die Bitmaps und der Hintergrund mit viel Liebe gezeichnet und animiert wurden, versteht sich wohl von selbst.
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