Kaum ein anderes Handygame wurde so heiß erwartet. Erfüllt es die Hoffnungen?
Wohl kaum ein anderes Handyspiel wurde so sehnsüchtig erwartet wie Prince of Persia - The Two Thrones. Die Vorgänger setzen Maßstäbe, so dass es schwer war, diese zu toppen. Das Spiel beginnt mit einer bösen Überraschung: Als der Prinz in seine Heimatstadt Babylon zurück kehrt, findet er ein vom Krieg zerrissenes Königreich unter der Schreckensherrschaft des Wesirs vor, der zum blutrünstigen Tyrannen geworden ist. Soldaten alle Gegner des Königs ab und verschleppen deren Frauen. Einige dieser Frauen tauchen in Zwischensequenzen mit einem Hauch von Nichts bekleidet auf, um den Spieler bei der Stange zu halten. Frisch ans Werk also, die Schwerter gewetzt: Der Prinz schlägt sich zunächst wie gewohnt durch orientalisch dekorierte Levels, klettert und hüpft und vollführt so manchen eleganten Stunt. Anfangs geht vieles fast automatisch, so dass Anfänger fast nichts falsch machen können und sich Veteranen einen gähnen. Doch schnell zieht der Schwierigkeitsgrad an, die Action wird härter und an mancher Stelle muss geknobelt werden. Um die Kämpfe noch spannender zu gestalten wie bei den vorherigen Teilen, wurde ein Stealth Kill-System eingeführt, durch das die Gegner lautlos erledigt werden können. Viele Spieler werden aber sicher die spektakulären Combos vorziehen. Das Pfeffer in der Suppe ist aber die Dunkle Seite des Prinzen. Unser Held leider nämlich neuerdings unter einer gespalteten Persönlichkeit. Wenn die Dunkle Seite des Prinzen zum Vorschein kommt, dann ist das schlecht für die Moral und gut für die Abwechslung. Der Dunkle Prinz will einfach nur die Macht statt Gerechtigkeit, und dafür hat er neue Fähigkeiten. Mit der Peitsche schwingend kann er auch weiter entfernt stehende Gegner niederstrecken oder diese zu sich heran schleudern. Sie dient auch dazu, sich noch besser von Stange zu Stange schwingen zu können oder weit entferne Schalter zu erreichen.
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