Test: Dots and Boxes Es bleibt bei der netten Idee
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von: Patrick Drexler |
Ein waghalsiges Projekt möchte Kindercomics mit Käsekästchen verbinden, leider ohne großen Erfolg. Letztlich stellt sich heraus, dass die beiden Genres zu unterschiedlich sind um sich miteinander vereinen zu lassen. Und dann wäre da noch etwas.
Zu simpel und komplex
Puzzles haben es als Handyspiel meist nicht schwierig. Das Prinzip lässt sich meistens bestens auf die mobile Plattform anpassen und mach dort, ist die Präsentation gelungen, Spieler ebenso süchtig wie im echten Leben. Doch Käsekästchen, oder wie es in Softwareform heißt „Dots and Boxes“, macht es leider nicht richtig.
Aus der Schulzeit dürfte Käsekästchen den meisten bekannt sein, als Alternative zu Tic-Tac-Toe und anderen lustigen Spielen in Papierform. Dabei werden einzelne Striche vertikal und horizontal auf kariertem Hintergrund angeordnet. Um Punkte zu machen muss ein komplettes Quadrat entstehen, gespielt wird zu zweit.
Ist auf dem Spielfeld kein Platz mehr so muss dem Gegner die Möglichkeit gegeben werden eines der Kästchen zu schließen, aber möglichst so, dass keine allzu große Kettenreaktion ausgelöst wird. So ist es auch in der Handyumsetzung. Allerdings sind die Gegner dabei wesentlich intelligenter als echte Gegenspieler. Fehler macht die KI kaum was den Spielspaß stark bremst.
Comic-Stil
Präsentiert wird das simple Spiel als eine Art Comic in der unterschiedliche Charaktere mit diversen Eigenschaften gegeneinander antreten. Werden mehrere Kästchen, meist vom Gegenspieler, geschlossen gibt es einen Spezialangriff der als kurze Zwischensequenz eingeblendet wird. Eine nette Idee aber nicht unbedingt passend.
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