Test: Dynamite Fishing Selten so gelacht
|
von: Patrick Drexler |
"Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Tierarzt oder örtlichen Pyrotechniker" - Wenn die Einleitung eines Spieles so beginnt, dann darf man sich auf eine gehörige Portion Humor und abgedrehten Inhalt einstellen, und tatsächlich hat Dynamite Fishing beides zu bieten. Ein wirklich abgefahrener Titel der in keiner Sammlung fehlen sollte. Warum? Das können wir euch sagen!
Die Entwickler von Handygames beweisen mit Dynamite FIshing, dass sie so einiges auf dem Kasten haben und das ist auch ohne grafische Meisterleistungen möglich, wie Entwickler von Handyspielen in den vergangenen Jahren immer wieder aufs Neue bewiesen haben. Auch ist es möglich SpielerInnen zum Lachen zu bringen und das nicht zu knapp. Bereits die Einleitung rief beim Testen Heiterkeit hervor, mit Zeilen wie "Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Tierarzt oder örtlichen Pyrotechniker" lässt sich bereits im Vorfeld erahnen, dass das Spiel nur so vor Humor strotzt und das tut es tatsächlich.
Und das alles für Rosemary
Die meisten Aufgaben müssen in Auftrag von Freundin Rosemary gemacht werden, doch auch Unterhaltszahlungen an die Ex-Frau stehen weiterhin aus. Die Story ist etwas Besonderes und zwar gerade deshalb, weil sie mit dem tatsächlichen Spielprinzip so gut wie gar nichts zu tun hat. Dämliche Sprüche werden aber nicht nur bei der Aufgabenstellung geklopft, auch der Händler - bei dem sich das eigene Boot tunen oder durch ein neues ersetzen lässt - hat dämliche Kommentare á la "Das Ding gibt Foffo unterm Popo! auf Lager.
Umfangreich
Die Spielmechanik ist denkbar einfach: Nachdem in dem örtlichen Shop die Ausrüstung vom stinkenden Schuh bis hin zum berührungssensitiven Dynamit erworben wurde macht man sich im eigenen Boot auf die Jagd. Mit der Taste "5" werden die Stangen ins Meer geworfen und Fische in die Luft gesprengt. Vor jeder Mission wird beschrieben welche Fische am meisten wert sind und ab welcher Anzahl es einen Bonus gibt. Wurde die zuvor verlangte Auftragssumme überschritten lässt sich für das restliche Geld das Boot verbessern oder neue Ausrüstung kaufen.
Bis das Trommelfell platzt
Die Präsentation des Titels ist durchwegs gut gelungen und lebt von jeder Menge Witz und Spaß. Die Geschichte ist lustig erzählt, schräge Bildaufnahmen finden sich im Fotoalbum und die Animationen sind wenig aufwendig aber schön anzusehen. Voluminös klingen die Explosionen der Dynamitstangen die, wenn man sich direkt darüber befindet, sogar das Boot zum Schaukeln bringen.
|




|