Test: Kane & Lynch Ein Killer-Duo erobert das Handy
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von: Florian Mai |
Auch Eidos lässt es sich nicht nehmen, ihren erfolgreichen PC- und Nextgentitel kleine aber feine Mobilfunkableger zu spendieren. So ballern sich nun auch die beiden Killer aus Kane & Lynch auf den Handyscreen.
2D-Action ohne Kompromisse
Wie fast nicht anders zu erwarten, handelt es sich bei Kane & Lynch um einen typischer 2D-Action Plattformer. Laufen, springen und natürlich ballern was das Zeug hält stehen auf der Tagesordnung. Damit in den häufigen Feuergefechten kein Frust aufkommt, sind die beiden Titelhelden mit einer ausladenenden Energieleiste ausgestattet und stecken so einiges weg. Obwohl Eidos sich bemüht hat, auch die mobile Version mit einer netten kleinen Story auszustatten, laufen die Missionen eigentlich immer nach dem gleichen Schema ab: „Erreiche lebendig den Levelausgang und befördere Alles ins Jenseits, was sich bewegt“.
Lynch, übernehmen sie!
Doch so ganz ohne Innovationen schickt Eidos das Team nicht ins Rennen. So übernimmt der Spieler zwar größtenteils die Kontrolle über Kane, sein Partner Lynch weicht ihm jedoch niemals von der Seite. In kniffligen Situationen schlüpft man blitzschnell per Knopfdruck in die virtuelle Haut des Partners und erledigt mit dem Scharfschützengewehr gezielt und lautlos Gegner, oder eröffnet sich durch das Ballern auf schwer erreichbare Schalter neue Wege.
Technisch präsentiert sich das Killerduo recht ordentlich. Die Spirtes der beiden Protagonisten kommen glaubhaft herüber, man kann sogar kleinste Details wie Krawatte und das Zielfernrohr erkennen. Leider können Umgebung und Gegner hier nicht ganz mithalten. Obwohl sich der Titel um Abwechslung bemüht, merkt den knapp 40 Levels deutlich ihre Herkunft aus einem „Baukasten“ an.
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