Test: Gothic 3 - The Beginning Das Diablo für die Hosentasche
|
von: Patrick Drexler |
Kaum eine andere Rollenspielreihe wurde in letzter Zeit so kontrovers unter den Spielern diskutiert wie "Gothic". Gerade Teil 3 sorgte bie vielen Fans für Verärgerung und Skepsis. Die Jungs von HandyGames wollen die Gothicfangemeinde wieder versöhnen und spendieren jetzt dem Handy eine ganz eigene, wirklich gelungene Version von Gothic 3.
Was macht eigentlich den Charme von Rollenspielen wie Gothic oder The Elder Scrolls aus? Ist es die atmosphärische Umgebung, sind es die vielen abwechslungsreichen Quests oder ist es doch die schöne Optik?
Einfach gestrickt
Die Geschichte welche hinter Gothic 3 - Der Anfang steckt, ist schnell erzählt. Unter dem vertrauten Namen Xadras zieht der Spieler in die digitale Landschaft um die Welt zu retten. Dabei stößt er auf unterschiedliche Tiere wie Wölfe oder die bekannten Scavenger, doch wo solche Wesen sind können auch Orks nicht weit sein. Auch diese fiesen Viecher gilt es zu bekämpfen.
Sorgfalt
Dank der Tatsache, dass man in der Handyversion, genau wie auch in der PC-Fassung, in die Rolle eines menschlichen Helden schlüpft, kann auch die Story etwas tiefer greifen. Als Spieler fügt man sich der menschlichen Welt und wird auch mit ihren Anliegen und Problemen konfrontiert. Ob man letztendlich darauf eingeht und beschließt den Mitbürgern zu helfen, ist eine andere Sache. Lukrativ ist es aber allemal, handelt es sich dabei doch um Nebenquests. Und wo Nebenquests, da auch Haupquests und so zieht Xadras ins Land - doch anders als in der Computerversion. Während die meisten Gebiete am PC ohne Ladezeiten und in der Ich-Perspektive besucht werden, müssen Handygamer sorgfältiger überlegen um nicht den Spaß zu verlieren. Denn oft aufeinanderfolgende Ladebalken können den Spielspaß gegebenenfalls bremsen. Es empfiehlt sich daher genau zu planen, wo man sein nächstes Abenteuer bestreiten möchte um baldmöglichst wieder direkt in die Haut von Xadras schlüpfen zu können.
|




|