Test: Sturmtrupp Mars Nieder mit der Alien-Brut!
|
von: Florian Mai |
Bericht von der Front
Mein Adjutant berichtet mir: „Noch knapp zwei Minuten bis zur nächsten Angriffswelle!“ Kein Grund zur Panik! Ein Blick auf die Karte verrät mir, dass die fiesen Käfer von Osten angreifen werden. Diese Information ist Gold wert und so mache ich mich zunächst daran, eine ganze Armee von Lasertürmen aufzubauen. Dank ihrer großen Reichweite erhoffe ich mir so, auch die flinken Viecher zu erwischen, die gerne mal durch die Verteidigungsreihe berechen und den ungeschützten Bereich der Basis bearbeiten. Während der Konstruktion streue ich noch fleißig ein paar Minen aus um einen Großteil der Alienstreitmacht schon frühzeitig auszuschalten. Jetzt noch zwei Flammenwerfertürme an die Front stellen, die als wehrhafter Köder das Feindfeuer auf sich ziehen sollen - ein teuflischer Plan.
Nur noch wenige Sekunden...die Hölle bricht los, überall zischt und faucht es, die MGs laufen heiß, Türme brechen unter den Klauen der Aliens zusammen, Laserstrahlen zucken - aber meine Verteidigung hält! Jeder erlegte Bug ist bare Münze Wert, die ich in neue, tödliche Technologie investiere und von der ich die teuren Reparaturen an meinen Gebäuden zahle. Das Funkgerät meldet sich...mein Adjutant...nächste Angriffswelle in unter einer Minute – ich bin gerüstet!
Wer denkt, die Alienhatz hat schon nach drei Missionen all ihre Trümpfe verspielt, der darf beruhigt werden. Der Titel ist unglaublich komplex und umfangreich ausgefallen. Neben der ausschweifenden Kampagne, die satte 25 Missionen umfasst, warten auch noch Zufallsschlachten auf den Spieler. Zudem wollen eine Unzahl an Technologien und neuen Waffen erforscht werden. Wem das immer noch nicht genug ist, der beweist in einer High-Score-Liste, dass er der effektivste Kommandeur ist. Neben all den spielerichen Qualitäten kann Strumtrupp Mars auch audiovisuell voll überzeugen. Flüssige Grafik und detaillierte Aliens die einfach herrlich zerplatzen, wenn sie von einem Laserstrahl geröstet werden, passen genauso zum positiven Gesamtbild wie ein stimmiger Soundtrack.
|



|