Test: Bonk's Return Glatzkopf gibt Kopfnuss
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von: Florian Mai |
Bonk – der prähistorische Kultheld aus den 90ern ist zurück! In einem kunterbunten Jump’n’Run dreht sich alles um hübsche Steinzeitweiber, fiese Saurier und jede Menge Humor.
Bei Bonk’s Return handelt es sich wieder einmal ein Fall von „Klassiker erlebt seinen zweiten Frühling“. Schon in den frühen 90ern sorgte der genauso drollige wie toughe Urzeitbewohner für stundenlangen Jump’n’run Spaß. Die Jungs von Hudson und Living Mobile teleportieren nun Handy-Besitzer zurück in die Steinzeit.
Die Handyversion bleibt seinen großen Konsolenvorbildern treu und wagt kaum Experimente. Keine halbherzige 3D-Umsetzung, keine großartigen Umstrukturierungen im Gameplay. Eben ein ganz klassisches 2D-Jump’n’R im Steinzeit-Setting. Die Story des Titels ist schnell erzählt. Der bitterböse Drache Drool hat das unrasierte Weibchen von Bonk entführt! Wie es sich für einen waschechten Neandertaler gehört, zieht unser Titelheld sofort los um sich seinen Besitz zurückzuholen. Herrlich belanglos aber hübsch und witzig erzählt.
Doch anstatt sich mit der obligatorischen Keule zu bewaffnen, zieht Bonk völlig ohne Kriegswerkzeug durch die insgesamt knapp 20 Levels. Völlig unbewaffnet?`- Naja, nicht ganz, er möchte die zahlreichen Schergen nämlich mit „Köpfchen“ besiegen. Doch anstatt sich bei einer Runde Schach seinen Weg freizuspielen, verpasst er widerspenstigen Sauriern und Drachensoldaten ganz einfach eine fette Kopfnuss, dies sogar in mehreren Varianten. So kann der Spieler den Glatzkopf mitten in Sprung per Knopfdruck zu einem Geschoss verwandeln, das sich auf seine Gegner herab stürzt – Kopf voraus, versteht sich.
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