Zum-Zum - Toll ... auch wenn wir's schon kennen!
25.08.2008

HeroCraft kopiert das was andere Entwickler bereits Jahre zuvor vorgemacht haben, doch daran ist nichts verwerfliches. Hätte man das Prinzip von damals total verunstaltet dann könnte man Kritik üben. Doch Zum-Zum mach ebenso viel Spaß wie die indirekten Vorgänger und kommt bestens bei uns an.


Betrachtet man Zum-Zum vom geschichtlichen Hintergrund ist es das eigentlich Ziel die Archäologen auf ihrer Suche nach einem geheimnisvollen Artefakt behilflich zu sein, das Spielprinzip hat damit aber am wenigsten zu tun.

Nix Neues!

Tatsächlich rollen bunte schimmernde Kugeln durch ihre eigenen Wege in der Pyramide, die Aufgabe ist es immer drei gleichfarbige Kugeln in eine Reihe zu bekommen damit diese verschwinden. Dazu steht eine Kanone ähnlich wie die aus Puzzle Bobble am Rand des Spielfeldes bereit. Einziges Problem: Die Verkettungen bewegen sich schlangenförmig durch die Levels was das freie Schussfeld auf einen bestimmten Teil zwischendurch behindern kann.
Von Beginn an benötigt man flinke Finger um die Kette rechtzeitig aufzulösen, denn sie darf das Ende ihrer fortlaufenden Bahn nicht erreichen. Um sie davon abzuhalten steht die bereits erwähnte Kanone bereit die nicht nur farbige Kugeln sondern auch Sprengköpfe und neutrale Kugeln verteilt, die je nach Verkettung mit jedweder Farbkugel reagieren können. Sind mehrere Treffer geglückt wird die Zeit angehalten oder zurückgedreht was das Schießen auf weitere Ziele stark erleichtert. Auch lassen sich am Rande immer wieder kleine Boni, etwa Goldmünzen, einsammeln die mit einem beliebigen Geschoss erhascht werden können. Das sorgt für zusätzliche Punkte und ist gleichzeitig ein nettes Detail am Rande.

Überzeugend

Stimmig ist die Atmosphäre im Spiel zu jeder Zeit obwohl die Optik mindestens genauso altbacken ist wie das Artefakt aus dem Spiel. Dafür passt die ruhige arabische Musik bestens zur Geschichte und hat eine beruhigende Wirkung sodass man nicht gleich in Hektik gerät wenn es einmal eng wird.

Geht doch!
Patrick Drexler

Zum-Zum nutzt das Spielprinzip aus Luxor und Zuma und macht dabei fast genauso viel Spaß. Das Auflösen bunter Verkettungen die in beliebiger Anordnung mit abwechselnden Tempos über das Display huschen sind nichts Neues. Dennoch macht es ebenso viel Spaß wie bereits Jahre zuvor.
Zu bemängeln ist einzig die Präsentation die mittlerweile einfach nicht mehr zeitgemäß ausfällt.
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